Eichenhaldenkelter im Kochertal zwischen Obermünkheim und Gelbi Eichenhaldenkelter im Kochertal zwischen Obermünkheim und Gelbingen. Eine von ehemals fünf Keltern auf Geibinger Gebiet, erstmals 1458 urkundlich erwähnt, 1672 im Besitz des Reichsstifts Comburg. 1823 aus Staatsbesitz in Privathand verkauft, wahrscheinlich mit dem Niedergang des Weinbaus im Kochertal gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben und seitdem Ruine. Die Kelter war Standort einer Weinpresse. Aufgrund der Kelterpflicht müssten die Weingärtner ihre Trauben in einer bestimmten Kelter pressen lassen und dafür einen Teil des Weines an den Inhaber,des Kelterrechts abtreten, in diesem Fall des Reichsstifts Comburg. Quelle: hinweisschild an der Kelter. - Wanderung von Obermünkheim über den Lindenhof zur Archebrücke. Von dort zur Ruine Eichenhaldenkelter und über die Schleifbachklinge nach Sülz. Von Sülz zur Ruine Geyersburg und über den Lindenhof wieder zurück nach Obermünkheim.