Wanderung zur Burgruine Leofels Wanderung von Dünsbach zur Burgruine Leofels und zum jüdischen Friedhof (bei Dünsbach). Zurück über Morstein nach Dünsbach. Schloss morstein. Das alte Schloss Morstein bei Gerabronn ... gelangte im 20. Jahrhundert unter dem Namen Thorstein zu einiger Berühmtheit. In dem Roman Die Heilige und ihr Narr von Agnes Günther (18631911) diente es als Schauplatz einer Liebesgeschichte, die damals von fast allen Jungen Mädchen verschlungen und unter Tränen nachempfunden wurde. Die Schriftstellerin war die Frau des fürstlichhohenlohischen Hofpredigers und Langenburger Dekans Rudolf Günther, der erst als Witwer das Manuskript seiner verstorbenen Frau im Stuttgarter Steinkopfverlag zur Veröf fentlichung brachte. Das 1913 erstmals erschienene Melodram wurde einer der großen deutschen Bestseller: in über 150 Auflagen und in mehreren Sprachen gedruckt, außerdem drei Mal erfolg reich verfilmt. Der Name Morstein findet 1240 zum ersten Mal als Murestan und 1288 als Morstein Erwähnung. Er ist mit den Kreuzzügen in Verbindung zu bringen. Murestan ist der persische Name für Hospiz und erinnert an das erste Hospiz der Johanniter in Jerusalem. Sein heutiges Erscheinungsbild jedoch verdankt das Schloss der RenaissanceZeit. Charakteristisch sind der stauferzeitliche Bergfried mit Buckel quadern, der Palas mit Renaissance Staffelgiebel und ein Rundturm an der Südwestecke. Seit dem 14. Jahrhundert befindet sich Morstein im Besitz der Familie von Crailsheim. 1711 erfolgte die Erhebung derer von Crailsheim in den Reichsfrei herrenstand. Noch heute gehören die Frei herren von Crailsheim neben den vier fürstlichen Familien, einer gräflichen und anderen frei herrlichen zu den alten Familien des Hohenlohischen, wo sich die soziologischen Strukturen seit 900 Jahren weitgehend unverändert erhalten haben. Schloss Morstein befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Quelle: http://www.auction.de/sales/415s/Schloss-Morstein.pdf