Wanderung zur Burgruine Leofels Wanderung von Dünsbach zur Burgruine Leofels und zum jüdischen Friedhof (bei Dünsbach). Zurück über Morstein nach Dünsbach. Burgruine Leofels. Die Burg Leofels ist eine stauferzeitliche Burg bei dem gleichnamigen Ort (...) auf dem Gebiet der Stadt Ilshofen im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg, die seit 1976 auch Eigentümerin der Anlage ist. Der Name verweist auf lat. leo (dt. Löwe); eine Erwähnung des frühen 14. Jahrhunderts nennt Lewenfels. Lage: Die Ruine liegt auf etwa 405 m ü. NN über dem Jagsttal auf einem Sporn, der südwestlich vom kleinen Bacheinschnitt des nur 800 m langen Jagstzuflusses Leofelser Bach und östlich von einer kleinen alten südlichen Talbucht der Jagst begrenzt ist, und nimmt dessen nordwestliche Spitze ein. Auf dessen restlichem Teil liegen ansteigend nach Süden zur hügeligen, ackerbaulich genutzten Ilshofener Ebene die Häuser des Weilers Leofels, etwa 400 m weiter nördlich im Tal jenseits der Jagst liegt der Weiler Hessenau auf etwa 310 bis 320 m ü. NN, ein alter Mühlenweiler, der von Leofels aus mit einer Steigenstraße verbunden ist, die sich dann abwärts ins Jagsttal fortsetzt, während das Tal oberhalb unwegsam ist. Geschichte: Die Burg wurde zur Zeit Kaiser Friedrichs II. erbaut. 1333 verkaufte sie der Bischof von Würzburg an Ulrich III. von Württemberg. Ab 1399 wohnte Haug von Vellberg dort und erwarb sie 1409 als württembergisches Lehen. 1468 ging sie ganz auf die Herren von Vellberg über. Nach dem Tod des Konz von Vellberg, der keine Erben hinterließ, ging sie 1592 wieder in württembergischen Besitz über und war vermutlich seit diesem Zeitpunkt nicht mehr bewohnt. 1707 schlug ein Blitz in die Burg ein. Im 19. Jahrhundert wurden noch verwertbare Teile wie zum Beispiel Dachziegel verkauft. Ohne das schützendes Dach folgte nun der rasche Zerfall. Der Bergfried wurde bereits im 18. Jahrhundert abgetragen. Die Burg wird heute im Sommer für Theateraufführungen und Konzerte genutzt. http://de.wi